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Einzelsitzungen mit dem Familienbrett

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FB-1Wir erreichen gerade bei Simone einen wichtigen Punkt in der Einzelsitzung.

Er wäre am besten zu lösen in einer Aufstellung, aber wäre gleichzeitig wahrscheinlich nur 15 Minuten lang (nichts gegen kurze Aufstellungen – meist ein gutes Zeichen, dass einem die volle Lösungsenergie zur Verfügung steht und der/die Aufstellende bereit und willig für Veränderungen ist).

„Lass uns das Familienbrett dazunehmen!“

„OK, was ist das …?“

„Eine Art Spielbrett mit Figuren, das eine Aufstellung quasi abbilden kann.“

Ich erkläre Simone die unterschiedlichen Figuren und sie stellt sie ihrer Intuition folgend auf …

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Wann der Abbruch einer Aufstellung sinnvoll ist

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© blanche - Fotolia.com

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„Weißt du, was dein Großvater während des 2. Weltkrieges getan hat?“

„Ich glaube, er war irgendein Offizier an der Balkanfront“, überlegt Sina.

„Um mit der Aufstellung weiter zu machen, bräuchten wir jetzt mehr Informationen – sonst wird es zu spekulativ.“

„OK … Was bedeutet das?“

„Wir brechen die Aufstellung ab …“

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Versöhnung mit dem Schicksal

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© Photographee.eu - Fotolia.com

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„Es kommt mir wie gestern vor: wir fahren nachts über eine Landstraße. Neben mir sitzt Udo, mein bester Freund. Ich fuhr, denn ich hatte wenig Alkohol getrunken. Udo hingegen war gut angeheitert. Plötzlich fährt ein Mähdrescher auf die Fahrbahn und blendet uns mit seinen Scheinwerfern. Ich mache eine Ausweichbewegung, der Mähdrescher auch – aber wir beide in dieselbe Richtung. Dann wache ich im Krankenhaus auf, eingegipst und schwer verletzt. Udo war sofort tot, erfahre ich später vom Arzt. Seitdem habe ich keine Freude mehr am Leben.“

„Das war wirklich tragisch …“

„Ja …“, Andreas vergräbt sein Gesicht in den Händen.

„Fühlst du dich schuldig für Udos Tod?“

„Ja …“

„Bist du bereit dafür, dass wir vorsichtig die Situation aufstellen und untersuchen?“

„OK …“

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Vom Opfer zum Täter: der „Gewinn“ der Täterstruktur

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© Monkey Business - Fotolia.com

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„Ich verstehe mich selbst nicht mehr: erst dachte ich, dass meine Tochter Jessica immer schwieriger wird und mir deshalb öfter die Hand ausrutscht,“ berichtet Nora, „aber dann hat eine Freundin mir ganz offen gesagt, dass sich Jessica wie ein ganz normales Mädchen verhält und ich sofort mit Gewalt reagiere, wenn mir etwas nicht passt.“

„Wie war es denn in deiner Kindheit mit deinen Eltern?“

„Naja, eine lange Zeit hat mich meine Mutter immer wieder geschlagen. Mein Vater war da gelassener: Wenn der mich böse angeschaut hat, war ich wie erstarrt und er war zufrieden.“

„Wie alt warst du da ungefähr?“

„So ungefähr 7 oder 8 Jahre.“

„Und wie alt ist Jessica jetzt?“

„7 Jahre.“

„Interessant, oder?“

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Erben und Erbschaftsstreit – Wie Familien zerrütten können

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© Gina Sanders - Fotolia.com

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„Ich habe mit meinen Geschwistern nur noch schriftlich über Anwälte Kontakt. Seit dem Tod meiner Mutter – mein Vater ist schon vor 10 Jahren gestorben – streiten wir uns um das Erbe. Und das seit 2 Jahren …“

„Wie wichtig ist dir das Erbe, Dendra?“

„Schon sehr, es geht um mehrere Hunderttausende, Häuser, Grundstücke …“

„Wie ist deine Familie zu dem Wohlstand gekommen?“

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