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Fantasie – Die Schattenseiten der Macht der Fantasie

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© agsandrew - Fotolia.com

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„Ich weiß nicht mehr weiter! Mein Sohn ist gerade 8 Jahre geworden, aber er scheint schon voll in der Pubertät zu sein. Er lässt sich kaum etwas sagen und – ich schäme mich, das zu sagen – mir ist auch schon ein paar Mal die Hand ausgerutscht, als ich nicht mehr weiter wusste. Ich habe mich dann später bei ihm entschuldigt.“

„Hat er regelmäßig Kontakt zu seinem Vater?“

„Ja, bei ihm ist alles OK, wenn er über das Wochenende oder in den Ferien dort ist – mein Exmann glaubt mir fast nicht, wenn ich ihm erzähle, wie schwierig es mit Jaro geworden ist.“

„Eine Frage noch: gab es vor deiner Heirat mit deinem Exmann eine große Liebe bei dir?“

„Ach … ja“, seufzt Janina, „Gerald – das war mein Traummann …“

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Erben und Erbschaftsstreit – Wie Familien zerrütten können

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© Gina Sanders - Fotolia.com

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„Ich habe mit meinen Geschwistern nur noch schriftlich über Anwälte Kontakt. Seit dem Tod meiner Mutter – mein Vater ist schon vor 10 Jahren gestorben – streiten wir uns um das Erbe. Und das seit 2 Jahren …“

„Wie wichtig ist dir das Erbe, Dendra?“

„Schon sehr, es geht um mehrere Hunderttausende, Häuser, Grundstücke …“

„Wie ist deine Familie zu dem Wohlstand gekommen?“

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Mobbing – Wie Familiäres auf deinen Arbeitsplatz einwirkt

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© Dan Race - Fotolia.com

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„Es fing mit kleinen Streichen an: erst klebte mein Anspitzer am Schreibtisch, dann war mein Bürostuhl so präpariert, dass ich beim Hinsetzen runterfiel.

Ich bin alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern. Ich dachte zuerst: ‚Da musst du halt durch.‘

Dann kam die Fusion mit der anderen Krankenkasse, Sozialauswahl.

Eine beliebte Kollegin musste gehen, obwohl sie länger als ich da war – sie hatte keine Kinder.

Ab da wurde es für mich zur Hölle …“

Imke erzählt blass vom Mobbing an ihrem Arbeitsplatz.

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Magisches Denken und Handeln contra Würde

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© dimedrol68 - Fotolia.com

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Daniel steht vor seiner Mutter mit einem symbolischen Kissen in der Hand.

Seine Mutter ist bereit, dass Kissen entgegenzunehmen, das für ihre Trauer steht, die Daniel für sie übernommen hat.

„Ich … kann es ihr nicht zurückgeben …!“

Er drückt das Kissen an sich.

„Sie kann es nicht tragen … ich trage es für dich, Mutti!“

Beinahe hätten wir hier abbrechen müssen …

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Familiärer Missbrauch über Jahre hinweg – Ist das Leben gelaufen?

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Nadeschda erzählt, wie es ihr früher erging:

„Vorgestern war mein 10. Geburtstag. Ein Samstag. Babuschka war extra angereist und ich fühlte mich seit Langem wieder sicher. Sonntagabend ist sie wieder abgereist. Heute ist später Montagabend. Ich höre, wie mein Vater die Haustür hereinkommt, und erstarre.

Bitte geh an meinem Zimmer vorbei, bitte …!

Er geht ins Bad und ich wage kaum zu atmen. Er singt lallend und ich weiß, dass ich heute dran bin … Schnell taste ich im Dunkeln nach der versteckten Creme, um mich untenherum einzuschmieren. Sonst tut es noch viel, viel mehr weh …

Die Tür geht auf. Ich stelle mich schlafend. Es nützt nichts …“

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Die Wunderfrage – Ein Mal richtig fühlen, wie es ist, kein Problem zu haben

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© pagnacco - Fotolia.com

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Björn ist halb Schwede, halb Deutscher und in Schweden aufgewachsen.

Mit 16 Jahren ist er zu seinem Vater nach Deutschland gezogen und hat hier seine Mittlere Reife gemacht.

„Ich fühle mich irgendwie unwohl, glaube aber nicht, dass es an Deutschland an sich liegt … ich kann es irgendwie nicht fassen …“

„Wie zeigt sich dein Unwohlsein? Was löst es aus?“

„Zum Beispiel ist mir hier alles zu eng und laut. Ich muss in einem Hochhaus wohnen, wo ich jeden Pups meiner Nachbarn höre. Die Deutschen reden so viel, wohingegen die Schweden eher wortkarg sind …“

„OK. Warte mal. Wärest du mit einem kleinen Experiment einverstanden?“

„Ja …“

„Wenn du magst, schließe bitte einmal deine Augen.

Stell dir vor, du gehst schlafen und über Nacht verschwindet durch ein Wunder das ganze Gefühl des Unwohlseins.

Als du aufwachst, merkst du, dass etwas anders ist.

Woran würdest du erkennen, dass das Wunder eingetreten ist …?“

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Alkoholismus: Warum es so schwer ist, vom Alkohol wegzukommen

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© Artem Furman - Fotolia.com

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Anuschka ist Alkoholikerin mit drei Kindern. Sie ist alleinerziehend und immer wieder arbeitslos.

„Mein Vater war schon Alkoholiker und meine Mutter hat ihn, als ich 6 Jahre alt war, verlassen. Mittlerweile ist er gestorben.

Als Kind habe ich ihn dann nur noch zwei Mal gesehen. Meine Mutter hat mir und meinem jüngeren Bruder verboten, mit ihm Umgang zu haben.“

„OK, Anuschka, wir schauen uns das in der Aufstellung mal genauer an.“

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