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Wie ein Kaiserschnitt dein Leben prägen kann

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© Cara-Foto - Fotolia.com

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„Immer wenn es hart auf hart kommt, gebe ich auf. Ich kann mich bei Problemen einfach nicht durchbeißen!“, klagt Renate.

„War das schon immer so oder gab es ein Ereignis in deinem Leben, seitdem es so ist?“

„Schon immer: ich habe erst mit zwei Jahren Laufen gelernt, sprechen dauerte auch lange – also es fällt mir so vieles wirklich schwer. Andere können das gar nicht nachvollziehen.“

„Weißt du etwas über deine Geburt?“

„Meine Mutter hat mir erzählt, dass sie wegen ihres Alters – sie war 37 Jahre – einem Kaiserschnitt zustimmen musste …“

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Sinnlosigkeit und Sinnsuche – Wie Viktor Frankls Logotherapie im Familienstellen integriert werden kann

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© Thomas Reimer - Fotolia.com

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„Immer wieder ist mir alles zu viel. Die Kinder nerven, dauernd ist das Geld knapp und mit meiner Frau rede ich fast nur noch über Organisatorisches, die Kinder, die Arbeit …“

„Was ist das Grundgefühl deines Lebens, Mike?“

„Irgendwie sinnlos – ich strample mich ab für nichts. Ich hatte so große Träume Anfang 20: Die Panamericana von Alaska bis Feuerland bereisen, auf der Karriereleiter schnell vorankommen und mit meinem Fußballverein aufsteigen …“

„Und was ist dann passiert?“

„Das Leben …, mir nichts dir nichts war ich Vater, verheiratet und alle Träume haben sich in Luft aufgelöst … am liebsten würde ich Zigaretten holen gehen und noch mal woanders ganz von vorne anfangen …“

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Panikattacken und Angststörungen im Familienstellen

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© Vera Kuttelvaserova - Fotolia.com

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„Mein Herz fängt an zu rasen, ich bekomme Schweißausbrüche und mein ganz Körper fängt an zu zittern …“

„Wann tritt die Panikattacke auf, Carola?“

„Total überraschend. Sie überfällt mich regelrecht.“

„Wenn du mal ganz vorsichtig an die letzte Situation zurückdenkst, in der die Panik begann: gab es da irgendeinen Auslöser? Ein Geräusch, einen Geruch, eine Stimme … War es Tag oder Nacht …? Fällt dir irgendetwas ein?“

„Ich … ich glaube, es roch nach Kardamom …“

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Alleinerziehende Mütter mit Söhnen: Für beide Seiten schwierig

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© alephnull - Fotolia.com

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„Meine Mutter hat sich oft wie ein kleines Kind benommen. Ich konnte nie wirklich Kind sein. Entweder musste ich sie aufheitern, wenn sie depressiv oder überfordert war. Oder ich musste sie bitten, mit mir zu Opa zu gehen, damit wir genug Geld für die Miete hatten.“

„Das hört sich an, als musstest du schon früh erwachsen werden …“

„Ja …“, seufzt Gabor, „nur wenn ich bei meinen Großeltern väterlicherseits in Köln war, konnte ich ganz Kind sein …“

„Und dein Vater?“

„Den habe ich nur wenig gesehen …“

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Ressourcen-Aufstellung: Wie du dir alte und neue Kraftquellen bewusst machst

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„Immer wieder verliere ich mich in Beziehungen selbst und werde von meinem Partner abhängig!“, klagt Anastasia.

„Wie zeigt sich das?“

„Ich tue alles für ihn und oftmals habe ich das Gefühl, mich und meine Wünsche und Ziele dabei selbst zu verraten …“

„Weißt du, was Ressourcen sind?“

„Rohstoffe wie Erdöl und Gas …?“

„Ja, auch, aber hier beim Familienstellen verstehen wir darunter zuverlässige Quellen, mit denen du dich in schwierigen Situationen in deinem Leben verbinden kannst, um sie gut zu überwinden oder zu lösen. Es gibt innere und äußere Ressourcen. Vielleicht könntest du eine oder mehrere Ressourcen brauchen, um dein Ich zu stärken oder besser zu behaupten. Wollen wir nach deinen ureigenen Ressourcen zusammen suchen?“

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Nachfolge: Wie du Todessehnsucht und Schuldgefühle überwindest

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© Dan Race - Fotolia.com

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„Ich habe erst mit 15 Jahren erfahren, dass meine Mutter eine Fehlgeburt hatte und ich eigentlich eine jüngere Schwester hätte.“

„Wie alt warst du da?“

„So ungefähr 4 Jahre – ich kann mich aber an nichts erinnern …“

„Wie würdest du dein Grundlebensgefühl beschreiben?“

„Ich … fühle mich nicht ganz da … und irgendwie schuldig … manchmal habe ich starke Todessehnsucht und gehe dann auf den Friedhof … dort geht es mir dann irgendwann wieder besser …“

„OK, das sind genug Informationen für die Aufstellung …“

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Inneres Team-Aufstellung: Die diebische Seite an dir verstehen

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© StefanieB. - Fotolia.com

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„Naja, als Teenager habe ich mir da mal einen Lippenstift gemopst und dort mal ein T-Shirt – nichts wirklich Wertvolles, aber doch immer wieder …“

„Und wie ist es jetzt?“, frage ich Jasmin.

„Immer mal wieder, wenn ich mir ganz sicher bin, nicht entdeckt zu werden, klaue ich mal was.“

„Hat es den Charakter einer Trophäe oder kannst du es gerade gut gebrauchen?“

„Es sind sowohl Dinge, die ich gerade gut gebrauchen kann, als auch Sachen, bei denen ich mich danach irgendwie besser fühle. Z. B. habe ich letztens ein schönes Nagelset gemopst, das viel schöner ist als das, was ich zuhause hatte …“

„Aha … OK. Dann beginnen wir jetzt mit dem „Steckbrief“ deines inneren diebischen Persönlichkeitsanteils…“

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