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Vom Opfer zum Täter: der „Gewinn“ der Täterstruktur

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© Monkey Business - Fotolia.com

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„Ich verstehe mich selbst nicht mehr: erst dachte ich, dass meine Tochter Jessica immer schwieriger wird und mir deshalb öfter die Hand ausrutscht,“ berichtet Nora, „aber dann hat eine Freundin mir ganz offen gesagt, dass sich Jessica wie ein ganz normales Mädchen verhält und ich sofort mit Gewalt reagiere, wenn mir etwas nicht passt.“

„Wie war es denn in deiner Kindheit mit deinen Eltern?“

„Naja, eine lange Zeit hat mich meine Mutter immer wieder geschlagen. Mein Vater war da gelassener: Wenn der mich böse angeschaut hat, war ich wie erstarrt und er war zufrieden.“

„Wie alt warst du da ungefähr?“

„So ungefähr 7 oder 8 Jahre.“

„Und wie alt ist Jessica jetzt?“

„7 Jahre.“

„Interessant, oder?“

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Häusliche Gewalt gegen Frauen – Wenn der Täter neben dir im Bett liegt

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© Miriam Dörr - Fotolia.com

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Unter Tränen berichtet Lenka: „Am schlimmsten ist es für mich, wenn er mich vor den Kindern schlägt. Ich laufe dann schnell in den Keller, damit die Kinder es nicht mit ansehen müssen.“

„Gab es Gewalt auch zwischen deinen Eltern?“

„Ja, vor allem, wenn mein Vater was getrunken hatte …“

„Und auch bei deinen Großeltern?“

„Ja, meine Oma hatte öfter mal ein Veilchen …“

„Gut, hier müssen wir vielleicht etwas weiter ausholen …“

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Anhaftungen durch verlorene, unerlöste Seelen: Wie du dein Leben zurückholen kannst

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© Piotr Marcinski - Fotolia.com

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„Also öfter fühle ich mich wie fremdgesteuert: z. B. da kaufe ich etwas und weiß dann später gar nicht, warum und wofür ich das brauchen soll …“

„Passiert dir das nur, wenn du allein einkaufst oder auch, wenn du mit anderen einkaufst?“

„Jetzt wo du es fragst: nur wenn ich allein bin …“

„OK, weißt du, wann das angefangen hat oder war das schon immer so, Marlene?“

„Es kommt mir so vor, als sei das schon immer so gewesen …“

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Wenn Triangulierung und Parentifizierung gleichzeitig auftreten

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© Gina Sanders - Fotolia.com

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„Ich bin immer so erschöpft. Am Burn-out schramme ich jeden Tag nur knapp vorbei …“

„War das schon immer so oder ist das an einem bestimmten Zeitpunkt aufgetreten?“

„Mmmh … das war schon immer so.“

„Wie ist denn das Verhältnis zu deinen Eltern?“

„Gut. Besonders mit meinem Vater. Meiner Mutter bin ich eine große Stütze, was sie sehr zu schätzen weiß.“

„Aha … schauen wir uns das mal näher an …“

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Paradoxe Intervention: Wie man Sturheit aufweichen kann

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© Picture-Factory - Fotolia.com

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„Nein, ich möchte meinen Ex nicht anschauen!“

„Das ist OK. Merkst du, dass du gerade stur bist?“

„Und wenn schon!“

„Wie könntest du noch sturer sein, Beret?“

„Ich könnte mich auch umdrehen.“

„Mach es mal …“

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Perinatales Trauma: Geburtskomplikationen

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© arztsamui - Fotolia.com-Nabelschnur

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Der Geburtsprozess vom Einsetzen der Wehen bis zum Durchtrennen der Nabelschnur ist ein komplexer und herausfordernder Vorgang für Mutter und Kind (und manchmal auch für begleitende Helfer wie Hebammen und Ärzte).

Durch die symbiotische Verbindung zwischen Mutter und Kind bleiben dem Kind Sorgen, Ängste und Schmerzen nicht verborgen und werden sogar als eigene eingestuft.

So kommt es zu Rückkopplungen zwischen den beiden und sich selbst verstärkenden Gefühlen und Empfindungen.

Dies behalten wir im Hinterkopf, wenn wir uns Rolfs Fall ansehen.

Rolfs Fall

Rolf ist ein 32jähriger Mann, dessen Lebensmittelpunkt die Arbeit ist. Er hat es noch nie geschafft, eine Beziehung länger als drei Monate zu führen.

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Inneres Team-Aufstellungen: Wie du deinen ermutigenden Würdiger entwickeln kannst

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© luna - Fotolia.com

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„Mein Leben ist so anstrengend gerade. Ich komme mir vor wie in einem Hamsterrad. Alles besteht nur noch aus To-do-Listen, die ich abarbeiten muss – und kein Ende in Sicht …“, seufzt Maren.

„Ist das gerade so oder ein Dauerzustand?“

„Es ist immer mal wieder so – nicht dauernd. Manchmal sind die Phasen aber auch ziemlich lang, dass mir echt die Puste ausgeht.“

„Vielleicht ist dann jemand in deinem inneren Team abgetaucht oder nicht mehr zu hören, wenn du in so einer Phase bist …“

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